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Das SK-Prinzip ist dem demokratischen Mehrheitsprinzip überlegen:


• Es trägt den Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung, nicht nur den Wünschen der tonangebenden Mehrheit.

Es ist ein konfliktlösendes Prinzip.

Es verhindert den widerwärtigen Parteienstreit.

Es ist ein effizientes Entscheidungsprinzip ohne die Schwächen der Mehrheitsabstimmung.


Bei der traditionellen Mehrheitsa
bstimmung gilt ein Vorschlag als beschlossen, wenn die Zahl der JA-Stimmen größer ist, als die der NEIN-Stimmen. Schwachpunkt: Das genaue Ausmaß der Ablehnung (NEIN-Stimmen) spielt keine Rolle.

Das wirkt sich bei Problemen mit mehreren Lösungsmöglichkeiten besonders
nachteilig aus. Betrachten wir zum Beispiel eine Präsidentenwahl und die tatsächliche Einstellung der Wähler zu den einzelnen Kandidaten:

 
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