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Konsensieren nach dem SK-Prinzip
umfasst die Löungssuche und Bewertung

Es sollten möglichst viele - mindestens jedoch 3 - Entscheidungsalternativen entwickelt werden.

Danach wird bewertet: Jedes Gruppenmitglied kann seine subjektive Ablehnung, Unzufriedenheit, Widerstände, Ängste, Bedürfnisse und Nöte gegenüber jeder einzelnen Entscheidungsalternative durch Widerstandstimmen (W-Stimmen) ausdrücken:
• 0 W-Stimmen bedeutet: Ich habe keinen Einwand gegen diese Alternative.
• 10 W-Stimmen bedeuten: Diese Alternative ist für mich unannehmbar.
Zwischenwerte werden nach Gefühl vergeben.
Um den Gesamtwiderstand einer Alternative zu ermitteln, werden die W-Stimmen, die diese Alternative von allen Beteiligten erhalten hat, zusammengezählt. Aus den so ermittelten Gesamtwiderständen ergibt sich eine Reihung der Alternativen hinsichtlich ihrer kollektiven Ablehnung, oder, positiv ausgedrückt, hinsichtlich des erzielten Konsenses. Die Alternative mit dem geringsten Gesamtwiderstand kommt dem Konsens am nächsten. Sie erzeugt in der Gruppe das geringste Konfliktpotential und gilt als beschlossen oder „konsensiert“.

Für eine praktische Anleitung und
genaue Beschreibung des gesamten Verfahrens: siehe Praxis
 
 
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